2013-06-20 14.37.57

“Abenteuer Alltag” in Georgien

Weil ich mir vor einigen Wochen beim Wandern den Fuß verknackst habe, bin ich noch immer in Georgien und vertreibe mir hier in Tiflis die Zeit mit einem Russisch-Kurs. Ein Bekannter lässt mich freundlicherweise in der leer stehenden Wohnung seines Bruders wohnen. So habe ich Gelegenheit, statt herumzureisen einmal ein wenig georgischen Alltag kennenzulernen. Continue reading

Da wohnen Flüchtlinge

Heute hatte ich mich wirklich gefreut auf einen Ausflug in den Algeti Nationalpark, gerade mal eine Stunde ausserhalb von Tiflis. Auf halber Strecke machte dann aber leider der Kühler vom Auto schlapp. Und so landeten wir dann stattdessen in Tskneti.

Normalerweise hätten wir dort wohl eher nicht Halt gemacht, denn besonders interessant ist der Ort eher nicht, auch wenn er schön im Grünen gelegen ist. Trotzdem bin ich im Nachhinein ganz froh, denn sonst wüsste ich jetzt nicht, was die wohlbetuchteren Einwohner von Tiflis heute so unter einer “Datscha”, einem Land- oder Ferienhaus, verstehen.

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2013-06-04 18.51.58

Lobio zum Nachkochen

Da mein Fuß nach meinem kleinen Wanderunfall vor ein paar Wochen leider immer noch nicht wieder voll einsatzbereit ist, vertreibe ich mir im Moment die Zeit vor allem mit Dingen, bei denen man wenig laufen muss. Bis ich weiter ziehen kann hat mir zum Glück ein Bekannter die leer stehende Wohnung seines Bruders in Tiflis überlassen, inklusive einer kleinen Küche.

Gestern habe ich dann mal versucht, eine der georgischen Nationalspeisen zuzubereiten: „Lobio“, ein traditionelles Bohnengericht. Ich fand es ziemlich lecker, und gar nicht schwer zu kochen, daher hier das Rezept (in einer von vielen möglichen Varianten) zum nachkochen: Continue reading

“Oh, mein Gott”-Momente in Kazbegi

Auf dem Weg in die Bergregion Kazbegi im Norden Georgiens durchlebte ich heute einige unvergessliche “Oh, mein Gott”-Momente. Angesichts der Straßenverhältnisse lauteten diese in voller Länge meist in etwa folgendermaßen: “Oh, mein Gott, ich hoffe der Fahrer weiß, was er tut…”

Bei Ankunft waren meine Zweifel, ob es richtig war herzukommen, dann aber angesichts des “Oh, mein Gott, wie schön”-Moments beim Anblick der Dreifaltigkeitskirche vor dem Berg Kasbeg wie weggeblasen.

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Freue mich schon sehr auf die Wanderung hoch zur Kirche und zum Gergeti-Gletscher morgen!