Auf Wiedersehen, Georgien!

Dank fallender Temperaturen hatte sich die Stromrechnung für meine kleine Wohnung in Tiflis verdoppelt. Mit der Recherche für meinen Wanderführer war ich beinahe fertig. Und dann erzählte mir eine gute Freundin, dass sie einen Urlaub in Thailand und Myanmar plane.

Also entschloss ich, dass ich den Wanderführer auch problemlos in wärmeren Gefilden zu Ende schreiben könnte – und mittlerweile habe ich schon meine Zelte in Tiflis abgebrochen und genieße gerade für ein paar Tage den Meerblick auf Phuket in Thailand bevor es weiter geht nach Bangkok und dann Yangon. (Um ehrlich zu sein, es ist bewölkt und regnet, aber immerhin sieht man das Meer und Palmen.)

Kurz bevor ich aufbrach, fragte mich jemand, was mir an Georgien besonders gefallen hat – und was nicht so sehr. Continue reading

Kakheti (2): Wein und mehr…

Das letzte Mal war ich in Telavi / Kakheti ja nur auf der Durchreise in die Berge von Tuscheti. Aber zum Glück habe ich jetzt noch einmal die Gelegenheit gehabt, mir diese Region, bekannt für die Weinherstellung und das gute Essen, noch einmal genauer anzuschauen.

Erst einmal ging es dann auch wieder in die Berge, in der Nähe von Telavi. Roman Burduladze, auf dessen Reiseagentur Tushetiland Travels ich beim Recherchieren von Reiseideen gestoßen war, erinnerte sich an diesen traumhaft schönen Ort, an dem er vor einigen Jahren einmal gewesen war. Und wir haben ihn tatsächlich wiedergefunden:1-P1140800-001

Da konnte selbst ich nicht widerstehen, ein “Ich-war-da”-Foto musste her… Continue reading

Korsha: Dichter und Maler, Jockeys und Judoka

Khevsureti ist eine der schönsten Regionen in Georgien, und auch eine der abgelegensten. Korsha liegt an der einzigen und sehr holprigen Straße, die nach Khevsureti hineinführt. Die meisten Touristen passieren dieses kleine Dorf ohne Halt zu machen auf dem Weg nach Shatili, weiter im Norden, wo es eine faszinierende mittelalterliche Festung gibt von ineinander verschachtelten Türmen und Häusern (mehr dazu in einem späteren Post). 

Aber ein Zwischenstopp in Korsha, und vor allem im “Guesthouse Korsha” der Familie Arabuli, lohnt sich auf jeden Fall. Zunächst einmal, die Begrüßung: Wird dir hier “ein Kaffee” angeboten wird, dann kann es durchaus sein, dass darunter folgendes gemeint ist:

P1080288-001 Continue reading